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Optimale Dämmwerte und ökologisch: Die beiden Geschäftsführer des STERK abbundzentrums Klaus Sterk und Franz Zodel mit einem Muster-Stück der Massiv-Holz-Mauer

 

Rund 40 Exkursionsteilnehmer der Agrarsozialen Gesellschaft e.V. haben das STERK abbundzentrum in Bodnegg-Rotheidlen besichtigt. Die Akteure aus dem gesamten Bundesgebiet befassten sich zwei Tage lang mit dem Thema „Neues Leben auf dem Lande“. Ein Focus lag dabei auf der neuen Produktionslinie des Abbundzentrums, der Massiv-Holz-Mauer® ohne Leim und Chemie.

„Unsere Vollholzmauer besteht aus unbehandelten und getrockneten Nadelholzbrettern, die kreuzweise geschichtet und zu einer Wand miteinander verbunden werden“, erklärte Geschäftsführer Klaus Sterk während des Rundgangs. Das Besondere: Weder Leim, Chemie noch Folien seien enthalten. „Dadurch kann der Baustoff Holz die Feuchtigkeit ungehindert regulieren“, sagte Geschäftsführerkollege Franz Zodel. Das sorge sowohl für gesundes und behagliches Wohnklima, als auch für eine hervorragende Ökobilanz.

In der Produktion rillt der Nutautomat zunächst die einzelnen Bretter, wodurch die fertige Wand mehrfach Luft einschließt und schon dadurch optimale Dämmwerte garantiert. Wie der sogenannte Wandmaster anschließend die geschichteten Hölzer mit Aluminium-Rillenstiften verbindet, durften die Besucher live miterleben. Ebenso, wie im Portalbearbeitungszentrum Öffnungen, Bohrungen, Aussparungen und Installationskanäle eingefräst werden. Durch die millimetergenaue Vorfertigung sei ein schneller und einfacher Aufbau vor Ort möglich, so die beiden Geschäftsführer.

Das Abbundzentrum habe sich mit vorgefertigten Dachstühlen sowie Wand- und Deckenelementen für Holzbaubetriebe seit der Gründung vor fünf Jahren bestens etabliert. Dass die Investition in einen weiteren Hallenneubau nebst Fertigungslinie für die Massiv-Holz-Mauer® der richtige Weg war, bestätigen die stetig steigenden Anfragen. Nach dem Produktionsstart im April stünden bereits die ersten Häuser.

Der Hallen-Neubau der Produktionslinie wird zudem LEADER gefördert, wodurch die Agrarsoziale Gesellschaft auf das Unternehmen aufmerksam wurde. Es wurde als Beispiel für ein innovatives Betriebskonzept und das Schaffen nachhaltiger Arbeitsplätze im ländlichen Raum ausgewählt. Die Besucher stammten überwiegend aus Politik, Wissenschaft, Ministerien, Ämtern und Kommunen, aber auch von Verbänden und Vereinen.

 

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Im Portalbearbeitungszentrum werden sämtliche Öffnungen, Aussparungen und Installationskanäle in die Massiv-Holz-Wand gefräst
Geschäftsführer Michael Busch (rechts) der Agrarsozialen Gesellschaft e.V. überreicht Klaus Sterk und Franz Zodel ein Präsent aus der Heimat Göttingen

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